Ratgeber · Vergleich

Mietkautionskonto Vergleich 2026: Anbieter, Kosten & Zinsen

Klassisches Konto, Direktbank oder digitaler Anbieter? Wir zeigen die gängigen Angebote — und wann sich welche Lösung lohnt.

Wer eine Wohnung mietet, muss oft eine Kaution hinterlegen. Klassisch geschieht das über ein Mietkautionskonto — doch die Angebote unterscheiden sich deutlich. Manche Anbieter bieten kostenlose Konten an, andere verlangen Gebühren, und zusätzlich gibt es moderne Alternativen wie digitale Anbieter oder Kautionsbürgschaften.

Warum lohnt sich ein Vergleich?

  • Unterschiedliche Kostenmodelle: manche Konten sind kostenlos, andere verlangen jährliche Gebühren.
  • Zinsen variieren — häufig sind sie sehr niedrig.
  • Service & Handhabung: Online-Anbieter ermöglichen eine schnelle Eröffnung, klassische Banken verlangen oft einen Termin.
  • Die Wahl wirkt sich direkt auf die Liquidität des Mieters aus — gerade beim Umzug.

Welche Banken bieten Mietkautionskonten an?

Klassische Direktbanken haben Mietkautionskonten weitgehend eingestellt, da die Einrichtung aufwendig ist. Vor allem Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken sowie einzelne Großbanken wie Commerzbank oder TargoBank bieten noch entsprechende Konten an.

Das Problem: Viele Banken verlangen relativ hohe Gebühren, je nach Institut zwischen 10 und 89 Euro. Die Zinsen fallen dagegen kaum ins Gewicht — ein Mieter, der 1.500 Euro hinterlegt, bekommt oft nur wenige Cent im Jahr.

Daneben gibt es inzwischen digitale Alternativen. Anbieter wie heykaution oder Smartmiete ermöglichen Eröffnung und Verwaltung komplett online. Während heykaution mit einer deutschen Partnerbank zusammenarbeitet und so für zusätzliche Sicherheit sorgt, setzt Smartmiete auf eine ausländische Partnerbank.

Vergleichstabelle: Mietkautionskonten 2026

AnbieterKostenEröffnungPartnerbank
heykautionKostenlos100 % online, Video-IdentDeutsche Partnerbank (VR-Bank)
SmartmieteKostenlosOnlineAusländische Partnerbank
Sparkasse / Volksbank (Filiale)ca. 10–75 €Meist FilialterminEigene Bank
Großbanken (z. B. Commerzbank, TargoBank)höhere GebührenFiliale / onlineEigene Bank

Hinweis: Die Angaben zu Kosten, Zinssätzen und Konditionen basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen (Stand: April 2026) und dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung. Sie stellen keine Rechts- oder Finanzberatung dar. Bitte informieren Sie sich vor Vertragsabschluss direkt beim jeweiligen Anbieter.

Welche Kostenunterschiede gibt es?

Sparkassen und Volksbanken bewegen sich preislich meist zwischen 10 und 75 Euro. Direktbanken wie die DKB waren früher günstig, haben den Service inzwischen stark eingeschränkt. Große Geschäftsbanken wie Commerzbank oder TargoBank verlangen deutlich höhere Gebühren. heykaution hebt sich davon ab: Hier entstehen keine Kosten — weder für Mieter noch für Vermieter.

Lohnen sich die Zinsen noch?

Wer heute ein Mietkautionskonto eröffnet, sollte bei den Zinsen keine großen Erwartungen haben. Die Zinssätze liegen aktuell fast immer zwischen 0 und 0,5 Prozent. Selbst bei einer Kaution von 2.000 Euro gibt es nach einem Jahr oft nur ein oder zwei Euro Zinsen — die gesetzlich ohnehin dem Mieter zustehen. Der eigentliche Vorteil liegt in der sicheren und rechtlich vorgeschriebenen Anlage.

Welche Alternativen gibt es?

Neben dem klassischen Mietkautionskonto können Mieter auch eine Mietkautionsbürgschaft nutzen. Anbieter wie kautionsfrei.de oder heysafe.de übernehmen die Bürgschaft gegenüber dem Vermieter. Für Mieter bleibt so die volle Liquidität erhalten; Vermieter erhalten eine Bürgschaftsurkunde als Sicherheit. Wer dagegen eine echte, gebührenfreie Verwahrung der Kaution möchte, ist mit einem digitalen Mietkautionskonto gut beraten.